Ökonomische Aspekte der Elektronischen Gesundheitskarte.

In: Telemedizinführer Deutschland / Jäckel, A. (Hrsg.)
Bad Nauheim: Medizin Forum AG (2006), S. 29-33
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Vor elf Jahren wurde der Krankenschein durch die Krankenversichertenkarte ersetzt. Mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) hat der Gesetzgeber die Erweiterung der Krankenversichertenkarte zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beschlossen. Zu den Pfl ichtanwendungen für alle Beteiligten gehören Prüfung und Aktualisierung der Versichertenstammdaten, die Nutzung des elektronischen Rezepts (eRezept) sowie die Verwendung als europäische Krankenversichertenkarte. Die freiwilligen Anwendungen umfassen Daten für die Patientennotfallversorgung, den elektronischen Arztbrief (eArztbrief ), Daten zur Arzneimitteltherapiesicherheit, die Patientenquittung gem. § 305 SGB V, vom Patienten selbst zur Verfügung gestellte Daten und eine elektronische Patientenakte. Die verpfl ichtenden und freiwilligen Anwendungen der eGK werden sukzessive umgesetzt. Anfang 2006 kann mit der Erprobung in den Modellregionen gerechnet werden. Ein abschließendes Ziel ist die Umsetzung der elektronischen Patientenakte, wodurch die vollständige Abbildung der Gesundheitshistorie des Patienten möglich gemacht werden soll.