Handelbarkeit von Dienstleistungen auf elektronischen Märkten

In: Proceedings der 5. Paderborner Frühjahrstagung "Innovationen im E-Business"
Paderborn (2003), S. 429-437
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Auf dem Weg von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft erhöht sich der Dienstleistungsanteil am gesamten Güteraustausch zwischen Unternehmen stetig. Immer öfter werden Leistungen ausgetauscht, die zum Beispiel Telekommunikationsdienste, Aus- und Weiterbildung, Montage, Reinigung, Reparatur oder Wartung zum Gegenstand haben. Daher kommt dem tertiären Sektor sowohl aus einzelunternehmerischer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht eine herausragende Bedeutung zu. Die Handelbarkeit von Dienstleistungen ist im Vergleich zu materiellen Gütern jedoch geringer. Eine elementare Voraussetzung für die Handelbarkeit ist die Beschreibbarkeit der Leistungen. Konsens ist zugleich, dass sich Dienstleistungen allgemein durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken und speziell durch das Aufkommen elektronischer Marktplätze besser beschreiben lassen. Im Ergebnis wird erwartet, dass sich die Handelbarkeit wesentlich erhöht. Der vorliegende Beitrag untersucht die Handelbarkeit von Dienstleistungen auf elektronischen Märkten. Ausgehend von den grundlegenden Eigenschaften, die die Handelbarkeit erschweren, und der Erwartungserhaltung an elektronische Märkte wird dazu auf Gestaltungsansätze des B2B E-Commerce zurückgegriffen bzw. deren Übertragbarkeit und Eignung überprüft. Konkret werden drei Grundbausteine der B2B-Standardisierung herangezogen: elektronische (Produkt-)Kataloge, (Produkt-) Klassifikationssysteme und Standards für Geschäftsdokumente.

Dieser Eintrag ist freigegeben.