Konfigurierbare Produkte in XML-Katalogstandards

In: Proceedings der 4. Paderborner Frühjahrstagung "Modelle im E-Business", 11.04.
Paderborn (2002), S. 699-712
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Die schnelle Verbreitung von E-Business-Anwendungen für die Beschaffung (E-Procurement) hat zur Etablierung von XML-Standards für den Austausch von elektronischen Produktkatalogen (EPK) geführt. Über Katalogsysteme werden vor allem indirekte Güter bzw. MRO-Produkte (engl. maintenance, repair and operations) beschafft. Dies ist ein Grund dafür, dass in Katalogstandards andere Güter, die eine höhere Komplexität aufweisen, nicht adäquat beschrieben werden können. Insbesondere lassen sich Katalogdaten über konfigurierbare Produkte heute nicht effizient und standardisiert austauschen. Diese Einschränkung führt in vielen Fällen dazu, dass der Anwendungsbereich der Katalogsysteme begrenzt bleiben muss: Am gesamten Beschaffungsvolumen haben indirekte Güter/MRO-Produkte nur einen Anteil von ca. 10 bis 20% und selbst hier sind konfigurierbare Produkte zu beschaffen, z.B. Büromöbel, PCs etc. Hieraus folgt die Notwendigkeit, die bestehenden Katalogstandards um Konfigurationen zu erweitern. Dazu beschreibt der Beitrag zunächst anhand der bestehenden Probleme die Anforderungen an erweiterte Produktmodelle in Katalogen und unterscheidet verschiedene, aus der Praxis abgeleitete Komplexitätsstufen für Produktkonfigurationen. Anschließend stellt er diese den Produktmodellen aus heute verfügbaren XML-Katalogstandards gegenüber. Schließlich wird ein Modell in Form eines XML-Schemas vorgestellt, um konfigurierbare Produkten in Standards für elektronische Produktkataloge zu integrieren.

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