Dokumentation spezifischer Anforderungen im Application Requirements Engineering der Produktlinienentwicklung.

In: Software Engineering 2006. Lecture Notes in Informatics (LNI) / Biel, B.; Book, M.; Gruhn, V. (Hrsg.)
Bonn: Köllen Druck+Verlag GmbH (2006), S. 59-70
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Das Ziel eines Requirements Engineering Prozesses im Application Engineering einer Produktlinienentwicklung ist die Spezifikation eines Produktes unter Wiederverwendung von Anforderungen aus dem Domain Engineering. Die Dokumentation spezifischer Anforderungen, die nicht oder nicht komplett durch Wiederverwendung definiert werden können, führt zu speziellen Anforderungen an den Application Requirements Engineering (ARE) Prozess. Bisher gibt es keine Ansätze, welche diese speziellen Prozessanforderungen an das ARE beschreiben. In diesem Beitrag erläutern wir zunächst Anforderungs- und Variabilitätsdeltas, welche durch spezifische Anforderungen entstehen. Darauf aufbauend werden Prozessanforderungen an das ARE definiert. Zur Umsetzung der Prozessanforderungen wird die Definition eines produktspezifischen Variabilitätsmodells vorgeschlagen, welches nur für das betrachtete Produkt gültig ist. Das produktspezifische Variabilitätsmodell dient als Basis für die weiteren Entwicklungsphasen im Application Engineering und für eine systematische Rückkopplung spezifischer Anforderungen an das Domain Engineering.

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