Anforderungsorientierte Variabilitätsmodellierung für Software-Produktfamilien.

In: Tagungsband zur Modellierung 2004 – Praktischer Einsatz von Modellen. Lecture Notes in Informatics / Rumpe, B.; Hesse, W. (Hrsg.)
Marburg: Gesellschaft für Informatik (2004), S. 43-57
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Die Entwicklung von Software-Produktfamilien hat zum Ziel, durch Ausnutzung von Variabilität unterschiedliche Produkte auf der Basis einer gemeinsamen Plattform effizient und mit hoher Qualität zu entwickeln. Variabilität ist daher ein zentrales Konzept der Software-Produktfamilien Entwicklung. Für die Realisierung und Änderung von Produkten auf der Basis einer Software-Produktfamilie ist u. a. eine für alle Entwicklungsphasen (z.B. Requirements Engineering, Architekturdesign, Implementierung) durchgängige Repräsentation der Produktfamilien-Variabilität eine wesentliche Voraussetzung. Im Rahmen des Requirements Engineerings ist es notwendig, die Repräsentation der Variabilität mit unterschiedlichen Anforderungsmodellen wie beispielsweise Zielmodellen oder Szenarien zu verknüpfen und damit die verschiedenen Sichten der Anforderungsmodellierung einfließen zu lassen. In diesem Beitrag beschreiben wir drei Arten von Anforderungsmodellen und deren Beziehungen untereinander. Im Weiteren erläutern wir, wie Produktfamilien- Variabilität in Bezug auf diese drei Arten von Anforderungsmodellen repräsentiert und die Produktdefinition durch die Beziehungen der Modelle untereinander vereinfacht werden kann.

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