Entwicklung eines Konzeptes für die Optimierung von Produktentwicklungsprojekten auf Basis eines integrierten Produktdaten- und Projektmanagements

Duisburg (2008), IX, 146 S. : Ill., graph. Darst.
Buch / Monographie / Fach: Maschinenbau
Fakultät für Ingenieurwissenschaften » Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Duisburg, Essen, Univ., Diss., 2008
Abstract:
Eine Analyse der gegenwärtigen EDV-Unterstützung der Produktentwicklung zeigt, dass dieser Prozess im Wesentlichen durch Produktdatenmanagement (PDM) und Projektmanagement (PM) assistiert werden. Aufgrund von unterschiedlichen Datenmodellen, redundanter Datenhaltung und des Fehlens einer zentralen Arbeitsoberfläche können diese Systeme den Anforderungen an eine wettbewerbsfähige Produktentwicklung lediglich partiell gerecht werden. Obwohl zu beiden Systemtypen zahlreiche Anwendungen existieren, fehlt bislang ein konsistentes Gesamtkonzept, welches die beiden Systemtypen zu einer durchgängigen EDV-Lösung vereinigt. In dieser Dissertation wird ein neuartiges Konzept für eine ganzheitliche EDV-Unterstützung von Produktentwicklungsprojekten erarbeitet. Der dargelegte Lösungsansatz besteht aus einer neu entwickelten Projektmanagementkomponente und der Erweiterung eines kommerziellen PDM-Systems. Die Beschreibung des Konzeptes wird in zwei Teilschritten vollzogen. Einleitend wird die Projektmanagementkomponente vorgestellt. Diese ist im Gegensatz zu herkömmlichen PM-Systemen auf die Anforderungen von Produktentwicklungsprojekten ausgelegt. Weiterhin werden bei ihrer Entwicklung Benutzerfreundlichkeit und Anpassungsfähigkeit als zentrale Randbedingungen berücksichtigt. In einem zweiten Schritt erfolgt die Integration der Projektmanagementkomponente in ein exemplarisches PDM-System. Dieses bildet die funktionale Basis für den erarbeiteten Lösungsansatz. Das PDM-System wird zu diesem Zweck über seine Programmierschnittstellen an die Anforderungen einer durchgängigen EDV-Unterstützung angepasst. Dabei bleibt durch die Systemarchitektur des entwickelten Lösungskonzeptes gewährleistet, dass die PM-Komponente unter geringem Anpassungsaufwand mit einem beliebigen PDM-System kombiniert werden kann. Abschließend werden anhand einer prototypenhaften Implementierung die Realisierbarkeit und der Nutzen des dargelegten Konzeptes nachgewiesen.

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