Evaluation von Artefakten in der Wirtschaftsinformatik

In: Evaluation und Evaluationsforschung in der Wirtschaftsinformatik / Häntschel, Irene; Heinrich, Lutz J. (Hrsg.)
München [u.a.]: Oldenbourg (2000), S. 35-48
ISBN: 3-486-25175-9
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Der Gegenstand der Wirtschaftsinformatik ist wesentlich durch Artefakte geprägt. Das gilt einerseits für den Anwendungsbereich der Disziplin, andererseits ist die Forschung selbst auf die Konstruktion und Beurteilung von Artefakten, wie etwa von Modellen und Prototypen, gerichtet. Der vorliegende Beitrag untersucht die spezifischen Schwierigkeiten, die mit einer wissenschaftlichen Beurteilung informationstechnologischer Artefakte verbunden sind. Ausgehend von einem einführenden Überblick über das Phänomen Evaluation und die Bedeutung von Artefakten in der Wirtschaftsinformatik werden verschiedene Ansätze zur Bewertung von Artefakten näher betrachtet - wie der Entwurf von Bezugsrahmen oder empirische Untersuchungen. Dabei werden die Rahmenbedingungen betriebswirtschaftlich motivierter Evaluationen in der Praxis berücksichtigt. Daneben werden die Bedeutung und die eigentümlichen Schwierigkeiten thematisiert, die eine Bewertung solcher Artefakte mit sich bringt, die Ergebnisse einschlägiger Forschung in der Wirtschaftsinformatik darstellen. Dabei zeigt sich, daß Maßstäbe, wie sie von der Wissenschaftstheorie zur Beurteilung von Forschungsergebnissen vorgeschlagen werden, allenfalls teilweise verwendet werden können.

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