Steins, Gisela:
Grundlagen der Entwicklung geschlechtsspezifischer Differenzen.
In: Geschlechterstereotype in der Schule - Realitaet oder Mythos?. Anregungen aus und fuer die schulische Praxis. / Steins, Gisela; Alfänger, Jennifer (Hrsg.). - Lengerich [u.a.]: Pabst Science Publishers, 2008, S. 12 - 21
Buchaufsatz/Kapitel in Sammelwerk / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie » Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie
Titel:
Grundlagen der Entwicklung geschlechtsspezifischer Differenzen.
Autor(in):
Steins, Gisela im Online-Personal- und -Vorlesungsverzeichnis LSF anzeigen
Erscheinungsjahr:
2008
Erschienen in:
Geschlechterstereotype in der Schule - Realitaet oder Mythos?. Anregungen aus und fuer die schulische Praxis. / Steins, Gisela; Alfänger, Jennifer (Hrsg.). - Lengerich [u.a.]: Pabst Science Publishers, 2008, S. 12 - 21
ISBN:
Signatur der UB:

Abstract:

Grundlagen der Entwicklung geschlechtsspezifischer Differenzen werden beschrieben. Zunaechst wird deutlich gemacht, dass sich die Geschlechtsidentitaet schon im Kleinkindesalter entwickelt, dass Kinder bereits ab drei Jahren ihr eigenes Geschlecht erkennen koennen und dass ab diesem Alter auch eine selbststaendige Geschlechtssegregation zu beobachten ist, durch welche maennliche und weibliche Subkulturen entstehen, die sich als soziale Wirklichkeit verselbststaendigen. Unterschiede dieser Subkulturen hinsichtlich der Gruppenstrukturen und des Spielverhaltens werden skizziert. Prozesse, die zur Implementierung von Geschlechtsstereotypen beitragen, werden umrissen. Hierzu gehoeren geschlechtsspezifisches elterliches Verhalten, etwa bei Reaktionen auf unerwuenschtes Verhalten oder auch bei der Kommunikation von Gefuehlen, aber auch die Interaktion mit und die Wahrnehmung von Gleichaltrigen. Als beispielhafte Konsequenzen geschlechtsstereotyper Entwicklung werden die Orientierung an Schoenheitsidealen sowie die fortwaehrend anzutreffenden geschlechtsspezifischen Karriereverlaeufe genannt.