Roth, Marcus; Seiffge-Krenke, Inge:
Die Relevanz von familiaeren Belastungen und aggressivem, antisozialem Verhalten in Kindheit und Jugend fuer Delinquenz im Erwachsenenalter: Eine Studie an "leichten" und "schweren Jungs" in Haftanstalten.
In: Aggressionsentwicklung zwischen Normalitaet und Pathologie. mit 22 Tabellen / Seiffge-Krenke, Inge (Hrsg.). - Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, S. 283 - 308
Buchaufsatz/Kapitel in Sammelwerk2005Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Titel:
Die Relevanz von familiaeren Belastungen und aggressivem, antisozialem Verhalten in Kindheit und Jugend fuer Delinquenz im Erwachsenenalter: Eine Studie an "leichten" und "schweren Jungs" in Haftanstalten.
Autor(in):
Roth, MarcusLSF; Seiffge-Krenke, Inge
Erscheinungsjahr
2005
Erschienen in:
Titel:
Aggressionsentwicklung zwischen Normalitaet und Pathologie. mit 22 Tabellen
Herausgeber(in):
Seiffge-Krenke, Inge
Erscheinungsort
Göttingen
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsjahr
2005
in:
S. 283 - 308
ISBN:
Signatur der UB

Abstract:

Es wird der Frage nachgegangen, welche Rolle der Familie, der Persoenlichkeit des Straftaeters sowie entwicklungspsychologischen Merkmalen wie erhoehter Aggressivitaet und Antisozialitaet in der Kindheit und Adoleszenz fuer das Auftreten delinquenten und antisozialen Verhaltens im Erwachsenenalter zukommt. Dabei wurde in Bezug auf T. E. Moffitts Unterscheidung zwischen einer lebenslangen Delinquenz und einer adoleszenzspezifischen Form der Delinquenz genommen. Fragebogendaten wurden an einer Stichprobe von 241 maennlichen Strafgefangenen erhoben. Es zeigte sich, dass kindliche Delinquenz ein wichtiger Faktor fuer die persistierenden Formen von Gewalt und Delinquenz im Erwachsenenalter darstellt, dass fuer die schwerwiegenden delinquenten Verhaltensformen im Erwachsenenalter ein kontinuierliches antisoziales und aggressives Verhalten von der Kindheit ueber die Adoleszenz bis in das Erwachsenenalter nachweisbar ist und dass schwere familiaere Belastungen waehrend Kindheit und Jugend fuer die Vorhersage von Delinquenz im Erwachsenenalter unmittelbar relevant sind.