Seiffge-Krenke, Inge; Roth, Marcus; von Irmer, Jörg:
Praediktoren von lebenslanger Delinquenz. Welche Bedeutung haben fruehere familiaere Belastungen, kindliche Delinquenz und maladaptive Copingstile zur Unterscheidung von Gefaengnisinsassen mit unterschiedlicher Schwere der Delinquenz?
2006
In: Zeitschrift fuer Klinische Psychologie und Psychotherapie, Jg. 35 (2006), Heft 3, S. 178 - 187
Artikel/Aufsatz in Zeitschrift / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Titel:
Praediktoren von lebenslanger Delinquenz. Welche Bedeutung haben fruehere familiaere Belastungen, kindliche Delinquenz und maladaptive Copingstile zur Unterscheidung von Gefaengnisinsassen mit unterschiedlicher Schwere der Delinquenz?
Autor(in):
Seiffge-Krenke, Inge; Roth, Marcus im Online-Personal- und -Vorlesungsverzeichnis LSF anzeigen; von Irmer, Jörg
Erscheinungsjahr:
2006
Erschienen in:
Zeitschrift fuer Klinische Psychologie und Psychotherapie, Jg. 35 (2006), Heft 3, S. 178 - 187
ISSN:
Signatur der UB:
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Abstract:

Die Unterscheidung zwischen jugendgebundener und persistierender Delinquenz ist von theoretischer und praktischer Relevanz. Daher wurden relevante Merkmale fuer persistierende Delinquenz untersucht. Fruehe Delinquenz, belastende Lebensereignisse, Copingstile und Persoenlichkeitsvariablen wurden bei 241 maennlichen Straftaetern untersucht. Straftaeter mit langen Haftstrafen unterschieden sich von solchen mit kuerzerer Haftdauer in der Persoenlichkeitsstruktur sowie im Bewaeltigungsverhalten. Frueheres aggressives, antisoziales Verhalten leistete keinen substanziellen Beitrag zur Gruppentrennung, waehrend das Ausmass schwerer familiaerer Belastungen und maladaptive Copingstile substanzielle Beitraege leisteten. Interventionsansaetze sollten den Ergebnissen zufolge verstaerkt den Zusammenhang zwischen maladaptiven Copingstilen und schweren Belastungen beruecksichtigen.