Covers and logarithmic signatures of finite groups in cryptography

Duisburg, Essen (2011), XIV, 123 S.
Dissertation / Fach: Informatik
Fakultät für Ingenieurwissenschaften » Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft
Duisburg, Essen, Univ., Diss., 2011
Abstract:
Nachdem Diffie und Hellman [1] die Idee von getrennten Schlüsseln für Verschlüsselungsverfahren präsentierten, wurde die asymmetrische Kryptographie zunehmend weiter entwickelt. Viele Public Key Kryptosysteme wurden vorgeschlagen, aber nur wenige wurden letztlich nicht gebrochen. Die meisten von ihnen, die noch heute verwendet werden, basieren auf den bekannten Schwierigkeiten von bestimmten mathematischen Problemen in sehr großen endlichen zyklischen Gruppen. In den späten 1970ern begann S. Magliveras den Nutzen spezieller Faktorisierungen auf endlichen nicht-abelschen Gruppen, bekannt als logarithmische Signaturen, in der Kryptographie zu erforschen [2,3,4,5]. Später folgten weitere wegweisende Arbeiten von Magliveras, Stinson und Tran van Trung [6] die sowohl das Kryptosystem MST1, welches auf logarithmischen Signaturen basiert, als auch MST2, das auf einer anderen Art von Gruppen-Überdeckungen – den sogenannten [s,r]-Gittern – arbeitet, bekannt machten. Bisher sind allerdings noch keine praktische Realisierungen von MST1 oder MST2 bekannt. Kürzlich wurde ein neues Public Key Kryptosystem namens MST3 [7] entwickelt, das auf der Grundlage von logarithmischen Signaturen und zufälligen Überdeckungen von endlichen nicht-abelschen Gruppen arbeitet. Für eine mögliche Realisierung der generischen Version dieses Systems wurden die Suzuki-2-Gruppen vorgeschlagen.