Mathematische Kompetenzen und Foerderungsmoeglichkeiten im Vorschulalter am Beispiel Kalkulie - Ein Baukastensystem zur Foerderung rechenschwacher Kinder in der Primarstufe.

In: Gemeinsam Handeln statt Behandeln. Aufgaben und Perspektiven der Komplexleistung Fruehfoerderung. (Beiträge zur Frühförderung interdisziplinär ; 14) / Leyendecker, Christoph; Amorosa, Hedwig (Hrsg.)
München: Reinhardt (2008), S. 232-239
ISBN: 978-3-497-01889-5, 3-497-01889-9
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Abstract:
Das auf einem entwicklungsdiagnostischen Ansatz basierende Diagnose- und Foerderkonzept "Kalkulie" wird vorgestellt. Im zugrunde liegenden theoretischen Modell werden fuenf Stufen der Entwicklung der mathematischen Kompetenz unterschieden. "Kalkulie" umfasst drei Bausteine, die systematisch aufeinander aufbauen. Zu jedem Baustein gehoeren Diagnosematerialien, die die Feststellung erlauben, ob grundsaetzlich Foerderbedarf besteht und mit welchem Baustein die Foerderung beginnen soll. Das Diagnoseheft 1 kann bereits kurz vor oder nach der Einschulung eingesetzt werden. Die Diagnosematerialien sind fuer unterschiedliche Messzeitpunkte normiert. Dabei geht es ueber die Erfassung der Leistung (Anzahl richtig geloester Aufgaben) hinaus auch um die Abbildung des Loesungsprozesses. Im Baustein 1 geht es um die fruehen bereichsspezifischen Voraussetzungen der mathematischen Kompetenz, in Baustein 2 um die Entwicklung geeigneter strukturierter Vorstellungen von Zahlen und Zahlenraum, in Baustein 3 um die gezielte Ersetzung bzw. Ergaenzung zaehlender durch nicht zaehlende Rechenstrategien.