Gegenstandstheoretische Konzepte als diagnostische Basis.

In: Sonderpaedagogik des Lernens : (Handbuch Sonderpädagogik ; 2) / Walter, Jürgen; Wember, Franz B. (Hrsg.)
Göttingen [u.a.]: Hogrefe, Verl. für Psychologie (2007), S. 185-206
ISBN: 978-3-8017-1709-4
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Abstract:
Anhand ausgewaehlter Beispiele wird dargestellt, dass diagnostisches Arbeiten im Bereich der Beeintraechtigungen des Lernens ausser der Kenntnis methodologischer und methodischer Prinzipien auch Theorien ueber paedagogisch relevante Konzepte erfordert, damit eine diagnostische Strategie in einer Theorie der Entstehung von Entwicklungsproblemen verankert ist. Folgende Ansaetze werden angefuehrt: (1) Leitfaeden und Checklisten zu individuellen, familiaeren und schulischen Merkmalen, die als unterstuetzende oder gefaehrdende Bedingungen fuer das Entstehen von Lernbeeintraechtigungen gelten, (2) Bedeutung der Intelligenzkonstrukte fuer die Schulleistungsdiagnostik (klassische Intelligenzmodelle zur Erfassung kognitiver Strukturen und Teilleistungen, Analyse der Intelligenz unter dem Aspekt der Informationsverarbeitung und metakognitiver Faehigkeiten, Erfassung von Prozessen kognitiver Leistungen als Zugang zur Intelligenz in der strukturorientierten Diagnostik), (3) Einfluss von Vorwissen und Wissen auf den schulischen Lernerfolg (Erfassung mathematischer Kompetenzen durch curriculum- bzw. entwicklungsorientierte Verfahren, Diagnostik schriftsprachlicher Kompetenzen durch die Erfassung von Teilfertigkeiten und Voraussetzungen bzw. durch Prozessanalysen im Schriftspracherwerb)

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