Frueherkennung von Kindern mit Schwierigkeiten im Erwerb von Rechenfertigkeiten. (Tests und Trends ; N.F., 4)

In: Diagnostik von Mathematikleistungen / Hasselhorn, Marcus; Marx, Harald; Schneider, Wolfgang (Hrsg.)
Göttingen [u.a.]: Hogrefe, Verl. für Psychologie (2005)
ISBN: 3-8017-1866-2
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Abstract:
Es wird der Frage nachgegangen, wie Kinder mit Schwierigkeiten im Erwerb von Rechenfertigkeiten moeglichst frueh erkannt werden koennen. Gestuetzt auf die Theorien von K. C. Fuson und L. B. Resnick wird ein Rahmen fuer die fruehen vorschulischen Entwicklungen dargestellt, mit dessen Hilfe die vorliegenden empirischen Befunde geordnet werden. Eingegangen wird auf die folgenden spezifischen Fertigkeiten: Erfassung kleiner Mengen; Zaehlenlernen; Erwerb des Mengenverstaendnisses (kardinale Bedeutung); Teile-Ganzes-Schema. Zu diesen spezifischen Fertigkeiten werden ausgewaehlte empirische Befunde vorgestellt. Im Ergebnis zeigt sich, dass derzeit vor allem Laengsschnittdaten fehlen, die spezifische Fertigkeiten wie das Mengenaufteilen (Teile-Ganzes-Konzept) und die Integration der Fertigkeiten in der Entwicklung fuer unterschiedlich leistungsstarke Kinder abbilden. Deutlich wird jedoch auch, dass fertigkeitsspezifische Parameter aussagekraeftiger sind als die Intelligenz