Zur Angemessenheit von Foerderkonzepten bei kindlichen Lern- und Verhaltensauffaelligkeiten.

In: Entwicklungsfelder der Sportpsychologie. Bericht ueber die Tagung und das 4. Internationale Symposium der ASP vom 6. bis 8. Mai 1988 in Heidelberg anlaesslich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Hermann : (Betrifft: Psychologie & Sport ; 22) : (Bericht über das ... internationale Symposium der ASP ; 4) / Eberspaecher, Hans; Hackfort, Dieter; Baedke, Dirkwalter (Hrsg.)
1. Aufl., Köln: bps-Verl. (1989), S. 271-275
ISBN: 3-922386-33-4
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Abstract:
Die gegenwaertig bestehenden Foerderkonzepte bei kindlichen Lern- und Verhaltensauffaelligkeiten werden kritisch eroertert. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Stoerungsbilder, die minimale zerebrale Dysfunktion und das hyperkinetisches Syndrom. Es wird bemaengelt, dass die aus diesen Syndromkonzepten ableitbaren Foerderkonzepte in der Praxis zu kurz greifen bzw. dass viel mehr Kinder foerderungsbeduerftig sind als mit diesen beiden Diagnosen klassifiziert werden. Deswegen wird fuer eine Neuorientierung im Bereich der Foerdermassnahmen plaediert. Konkretisiert wird diese Vorstellung fuer den Bereich der allgemeinen Entwicklungsfoerderung im Sportunterricht der Grundschulen. Es wird gezeigt, dass mit den angedeuteten erweiterten Foerderungsverstaendnis des Sportunterrichts dieser als Foerderunterricht zur allgemeinen Entwicklungsfoerderung ausgebaut werden kann.

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