Diagnostik kognitiver Leistungen.

In: Lern- und Verhaltensstörungen : Genese - Diagnostik - Intervention / Linderkamp, Friedrich (Hrsg.)
1. Aufl., Weinheim [u.a.]: Beltz (2007), S. 56-65
ISBN: 978-3-621-27635-1, 3-621-27635-1
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie
Abstract:
Diagnostische Ansaetze fuer die Analyse kognitiver Leistungen bzw. der kognitiven Leistungsbereiche Basiskompetenzen, Vorwissen und metakognitive Faehigkeiten werden im Ueberblick dargestellt. Als Basiskompetenzen werden grundlegende Faehigkeiten der Informationsaufnahme und -verarbeitung verstanden. Da sich diese klassischerweise als Intelligenzfaktoren wiederfinden lassen, werden zunaechst die intelligenzdiagnostischen Ansaetze betrachtet. Da zu den grundlegenden Prozessen der Informationsverarbeitung aber auch die kurzfristige Informationsspeicherung zaehlt und da Analysen von Schwierigkeiten im Rechnen, Lesen und Schreiben gezeigt haben, dass dabei Einschraenkungen in der kurzfristigen Speicherung eine Rolle spielen koennen, werden anschliessend diagnostische Moeglichkeiten zur Erfassung dieser Dysfunktionen auf der Grundlage des Modells von Baddeley vorgestellt. Dann wird kurz auf die Bedeutung des Vorwissens und metakognitiver Faehigkeiten eingegangen. Insgesamt wird festgestellt, dass die meisten standardisierten Verfahren fuer den Intelligenzbereich vorliegen. Weitere Impulse fuer die Diagnostik kognitiver Leistungen werden aus der sich in Entwicklung befindlichen Kompetenzdiagnostik erwartet, einerseits in Bezug auf Bildungsstandards, andererseits in Bezug auf Stufen der Entwicklung von Faehigkeiten und Fertigkeiten.

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