Jugendliche Intensivtäter

1. Aufl., Wiesbaden: VS-Verl. (2011), 279 S.
ISBN: 978-3-531-17295-8, 3-531-17295-6
Buch / Monographie / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie » Entwicklungspsychologie
Abstract:
Interdisziplinaere Perspektiven zum jugendlichen Intensivtaeter werden vorgelegt. Der Begriff des Intensivtaeters beschreibt einen "kriminologischen Typ", der sich durch eine hohe Frequenz kriminellen Handelns oder aber besonders schwere Einzelverbrechen auszeichnet. Jugendliche Intensivtaeter sind Untersuchungsgegenstand unterschiedlicher Disziplinen. Ursachenmodelle, Theorien der Aufrechterhaltung sowie Praeventionskonzepte und deren Anwendung werden vorgestellt, um darauf aufbauend die Grundzuege eines integrativen, genuin interdisziplinaeren Modells der jugendlichen Intensivtaeterschaft zu entwerfen. - Inhalt: (1) Konstanze Fritsch: Anforderungen an die Jugendhilfe im Umgang mit jugendlichen Intensivtaetern/-innen. (2) Daniela Lesmeister: praeventionsmassnahmen aus polizeilicher Sicht. (3) Rainer Kilb: "Konfrontative Paedagogik" als professionelle Balance zwischen Verstehen und Grenzen setzender Intervention. (4) Jens Weidner: Das Anti-Aggressivitaets-Training (AAT(R)) zur Behandlung gewalttaetiger Intensivtaeter. (5) Annette Boeger und Verena Welling: Erlebnispaedagogik mit jugendlichen Mehrfachstraftaetern: ein Praxisbeispiel. (6) Wilfried Huck: Intensivtaeter aus jugendpsychiatrischer Sicht. (7) Lorenz Huck: Kriminelle Karrieren und Praeventionsmoeglichkeiten aus Sicht der betroffenen Subjekte. (8) Thomas Naplava: Jugenddelinquenz und Migration aus kriminal-soziologischer Perspektive. (9) Wolfgang Stelly und Juergen Thomas: Entwicklungsverlaeufe jugendlicher Mehrfachtaeter. (10) Marcus Roth und Inge Seiffge-Krenke: Fruehe Delinquenz und familiaere Belastungen in der Kindheit: Welchen Beitrag leisten sie zur Vorhersage von Delinquenz bei erwachsenen Straftaetern?