Kalbe, Elke; Brand, Matthias; Kessler, Josef; Calabrese, Pasquale:

Befunde zur Sensitivitaet und Spezifitaet des kognitiven Screeningverfahrens "DemTect". Empirical evidence on the sensitivity and specificity of the "DemTect" cognitive screening test.

In: Alt und psychisch krank. Diagnostik, Therapie und Versorgungsstrukturen im Spannungsfeld von Ethik und Ressourcen. (Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) ; 6) / Teising, Martin (Hrsg.)
1. Aufl., Stuttgart: Kohlhammer (2007), S. 149-161
ISBN: 978-3-17-019469-4
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Angewandte Kognitionswissenschaften
Fakultät für Ingenieurwissenschaften » Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft
Abstract:
Es wird informiert ueber den "DemTect", ein kognitives Screeningverfahren, das mit dem Ziel entwickelt wurde, besonders sensitiv zu sein und damit auch fruehe Demenzstadien und leichte kognitive Stoerungen erkennen zu koennen. Nach einer Testbeschreibung werden die bisher vorliegenden Befunde zur klinischen Anwendung des DemTect bei verschiedenen Demenzformen und leichten kognitiven Stoerungen zusammengefasst, wobei die Frage nach der Sensitivitaet und Spezifitaet besondere Beruecksichtigung findet. Besprochen werden Studien mit folgenden Schwerpunkten: DemTect bei Demenzen verschiedener Aetiologie; DemTect bei MCI (mild cognitive impairment); DemTect bei Patienten mit kognitiven Einbussen anderer Aetiologie; DemTect im Vergleich zum Minimal Mental Status Test. Insgesamt wird der DemTect als ein einfach anzuwendendes und oekonomisches Instrument ausgewiesen, mit dem zuverlaessig Patienten mit demenziellen Syndromen unterschiedlicher Aetiologie und Patienten mit MCI entdeckt werden koennen. Forschungsbedarf wird vor allem in der Ueberpruefung der Sensitivitaet des Verfahrens bei anderen demenziellem Syndromen und im direkten Vergleich des DemTect mit anderen zur Verfuegung stehenden Screeningverfahren ausgemacht.

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