Brand, Matthias; Markowitsch, Hans J.:

Das autobiographische Gedaechtnis: Ein biokulturelles Relais zwischen Individuum und Umwelt : The autobiographical memory - A biocultural link between individual and environment.

In: Psyche zwischen Natur und Kultur / Vogeley, Kai; Fuchs, Thomas; Heinze, Martin (Hrsg.)
Lengerich [u.a.]: Pabst Science Publ. (2008), S. 121-152
ISBN: 978-3-89967-519-1, 978-3-938880-19-7
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Angewandte Kognitionswissenschaften
Fakultät für Ingenieurwissenschaften » Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft
Abstract:
Ergebnisse der neurowissenschaftlichen Forschung zum autobiographischen Gedaechtnis werden im Ueberblick praesentiert. Das Erinnern der eigenen Lebensgeschichte wird als eine der wichtigsten und komplexesten Hirnfunktionen ueberhaupt bezeichnet. Es ist die Grundlage fuer die Kommunikation des Menschen mit seiner Umwelt, gleichzeitig wird das autobiographische Gedaechtnis durch die Interaktion mit dem Umfeld geformt und veraendert. Erkenntnisse ueber die Bedeutung einzelner Hirnregionen fuer das Erinnern der Biographie werden zusammengefasst, wobei sowohl auf Untersuchungen bei verschiedenen Patientengruppen mit Gedaechtnisstoerungen als auch auf Studien mit funktionellen bildgebenden Verfahren eingegangen wird. Auch werden biologische und kulturelle Faktoren der Entwicklung des autobiographischen Gedaechtnisses skizziert. Abschliessend werden autobiographische Gedaechtnisstoerungen als Folge von Stress und Trauma beschrieben.

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