Steins, Gisela; Kröger, Claudia:
Die Auswirkungen des Auswanderungsprozesses auf die Gestaltung sozialer Beziehungen bei rußlanddeutschen Aussiedlern/innen
1995
In: Zeitschrift für politische Psychologie : ZfPP ; offizielles Organ der Sektion Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) ; offizielles Organ der Walter-Jacobsen-Gesellschaft e.V. für Politische Bildung und Politische Psychologie (WJG)., Band 3 (1995), S. 129 - 139
Artikel/Aufsatz in Zeitschrift / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie » Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie
Titel:
Die Auswirkungen des Auswanderungsprozesses auf die Gestaltung sozialer Beziehungen bei rußlanddeutschen Aussiedlern/innen
Autor(in):
Steins, Gisela im Online-Personal- und -Vorlesungsverzeichnis LSF anzeigen; Kröger, Claudia
Erscheinungsjahr:
1995
Erschienen in:
Zeitschrift für politische Psychologie : ZfPP ; offizielles Organ der Sektion Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) ; offizielles Organ der Walter-Jacobsen-Gesellschaft e.V. für Politische Bildung und Politische Psychologie (WJG)., Band 3 (1995), S. 129 - 139
ISSN:

Abstract:

Der Einfluss des Auswanderungsprozesses auf die Gestaltung sozialer Beziehungen wurde bei 40 russlanddeutschen Aussiedlern untersucht. Es wird angenommen, dass Auswanderung ein individuell belastendes, kritisches Lebensereignis ist. Auf der Grundlage der Affiliationstheorie von Schachter wurde prognostiziert, dass sozial verunsicherte Personen in besonderem Masse zu solchen Personen Kontakt suchen, die sich in einer aehnlichen Situation befinden. Darueber hinaus wurde angenommen, dass mit dem Beduerfnis nach Anschluss an die eigene Gruppe eine staerkere Abgrenzung von anderen Gruppen einhergeht. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zeigen, dass die Aussiedler sowohl ein signifikant hoeheres Affiliationsbeduerfnis hinsichtlich aehnlicher Personen als auch ein signifikant hoeheres Abgrenzungsbeduerfnis hinsichtlich fremder Personen aufwiesen als Personen, die keine Auswanderung zu bewaeltigen hatten (30 Studierende).