Identitätsentwicklung : wie Mädchen zu Frauen werden - und Jungen zu Männern

3., überarb. Aufl., Lengerich: Pabst (2008), 168 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN: 978-3-89967-498-9
Buch / Monographie / Fach: Psychologie
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Psychologie » Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie
Abstract:
Grundlegende Prozesse der Entwicklung weiblicher und maennlicher Geschlechtsidentitaet werden dargestellt. Die Autorin gibt zunaechst eine Ueberblick ueber die Geschichte und die erkenntnistheoretischen Implikationen des Identitaetsbegriffs. Sie stellt fest, dass sich verschiedene Antworten auf die Identitaetsfrage hinsichtlich der Dimensionen Permanenz/Veraenderung und Einheit/Verschiedenartigkeit unterscheiden. Im zweiten Kapitel "Voraussetzungen fuer die Entwicklung von Identitaet" werden einige Grundlagen dargestellt, auf deren Basis dann die geschlechtsspezifische Identitaetsentwicklung spezieller untersucht werden kann. Kapitel drei beschreibt den Status Quo: Wenn Maedchen, Jungen, Maenner und Frauen beobachtet werden, was kann dann beobachtet werden, wenn man sich an die Fakten haelt? Die Erklaerung fuer diese Beobachtungen werden in Kapitel vier bis sechs aus unterschiedlichen Perspektiven (Menschenbildern) betrachtet: aus der des sozialen Konstruktivismus, des Humanismus und der Soziobiologie. Diese drei Perspektiven auf Identitaet kommen zu teilweise unterschiedlichen Aussagen darueber, wie Identitaet im Allgemeinen und maennliche beziehungsweise weibliche Identitaet im Besonderen entsteht. In Kapitel Sieben werden die verscihiedenen Menschenbilder kritisch miteinander verglichen. Speziellere Anwendungsfelder sind Themen des achten und neunten Kapitels "Psychopathologie" und "Leistung, Beruf und Karriere". Im abschliessenden zehnten Kapitel wird den Fragen nachgegangen, was getan werden kann, um ein Machtgleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen, was bereits getan wird und welche Rolle die verschiedenen Menschenbilder spielen koennen.