Sallai, Monica:
Poly-L-Lysin als bioabbaubares Flockungshilfsmittel und als Baustein für stimuli-responsive Porenmembranen
Duisburg, Essen, 2010
Dissertation2010Chemie
Fakultät für Chemie » Technische Chemie
Titel:
Poly-L-Lysin als bioabbaubares Flockungshilfsmittel und als Baustein für stimuli-responsive Porenmembranen
Autor(in):
Sallai, Monica
Betreuer(in), Doktorvater:
Ulbricht, Mathias
Erscheinungsort
Duisburg, Essen
Erscheinungsjahr
2010
Umfang
III, 136 Bl.
DuEPublico ID:
URN:
Signatur der UB
Notiz:
Duisburg, Essen, Univ., Diss., 2010

Abstract:

Abstract In der vorliegenden Arbeit sollten einerseits Polylysin Homopolymere im Hinblick auf den Einsatz als biologisch abbaubare Flockungshilfsmittel in Fest-Flüssig Trennungsprozessen synthetisiert werden. Anderseits sollte die Pfropfung des Polylysins durch die aminintiierte Ringöffnungspolymerisation des ε-N-Benzyloxycarbonyl-L-Lysin-N-Carbonsäureanhydrids und die Stimuli-Responsivität des gepfropften Polymers untersucht werden. Anwendungstechnische Untersuchungen wie Jar-Test, Schlammvolumenindex und bestimmund des CST-Wertes wurden zur Testen der Flockulationseigenschaften und zur Testen der Verbesserung der Absätzbarkeit der Schlämme durchgeführt. Die biologische Abbaubarkeit wurde DIN EN ISO 9888, Zahn Wellens Test, untersucht. Durch Pfropfung von Poly-ε-N-Benzyloxycarbonyl-L-Lysin auf der PET Membranoberfläche via „Grafting-from“ Ringöffnungspolymerisation wurden die PET-Membranen erfolgreich modifiziert. Die Messungen der Permeabilitäten mit Lösungen unterschiedlicher pH-Werte und mit Salzlösungen unterschiedlicher Konzentration haben die Schaltbarkeit des gepfropften Poly-L-Lysins nachgewiesen. Die Poren können durch einen externen Stimulus (pH Änderung oder Anionen) geöffnet und geschlossen werden. Die Porenöffnung bzw. Porenschliessung könnte einer Änderung der Konformation des gepfropften Polymers zugeordnet werden.