"L’Europe changeait. Le mecklenburg restait." : Der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich von 1755 und das Deutschlandbild in Frankreich

In: Verfassung und Lebenswirklichkeit : Der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich in seiner Zeit / Manke, Matthias; Münch, Ernst (Hrsg.)
Lübeck: Schmidt-Römhild (2006), S. 183-200
ISBN: 978-3-7950-3742-0
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Geschichte
Abstract:
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Mecklenburg.R.B:Schriften zur mecklenburgischen Geschichte. 1)

Das Sammelwerk vereinigt die Vorträge einer Tagung, welche die Historische Kommission und die Universität
Rostock am 22./23. April 2005 zum 250jährigen Jubiläums der bis 1918 geltenden landständischen
Verfassung Mecklenburg veranstalteten. Der Erbvergleich wurde mittels der Schwäche der Landesherrschaft
auf der einen Seite, der Stärke der Landstände auf der anderen Seite und über die Dauer seiner Geltung
allmählich zum Paradebeispiel für die – vermeintliche oder tatsächliche – Rückständigkeit Mecklenburgs. Die
Beiträge vereint das Bemühen, dieser Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln nachzugehen, indem sie die
Entstehungs- und Wirkungsgeschichte verfassungsgeschichtlich-politisch hinterfragen, die gesellschaftlichen
Bereiche um 1750 neu charakterisieren und schließlich den Erbvergleich in die Entwicklungen im Heiligen
Römischen Reich deutscher Nation sowie in die der Nachbarterritorien einbetten. Der Band schließt mit
einer Textausgabe des Erbvergleichs.
Autoren: Matthias Asche, Gabriele Baumgartner, Sabine Bock, Michael Busch, Lieselott Enders, Gerhard
Graulich, Nils Jörn, Anke John, Kersten Krüger, Matthias Manke, Ernst Münch, Andreas Pečar, Kerstin Rahn,
Irmtraud Rösler, Eckhard Opitz, René Wiese.

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