Mai, Manfred:
Politikfelder und sozialer Wandel, Zur Generalisierbarkeit der Theorie politischer Steuerung.
2006
In: Hamburg Review of Social Sciences., Jg. 1 (2006), Heft 2, S. 179 - 199
Artikel/Aufsatz in Zeitschrift / Fach: Politikwissenschaft
Titel:
Politikfelder und sozialer Wandel, Zur Generalisierbarkeit der Theorie politischer Steuerung.
Autor(in):
Mai, Manfred im Online-Personal- und -Vorlesungsverzeichnis LSF anzeigen
Erscheinungsjahr
2006
Erschienen in:
Hamburg Review of Social Sciences., Jg. 1 (2006), Heft 2, S. 179 - 199
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Abstract:

Die politischen Steuerungstheorien sind häufig aus Fallstudien in bestimmten Politikfeldern entwickelt worden und nicht ohne weiteres auf andere Bereiche übertragbar. Gründe dafür sind unterschiedliche Akteursstrukturen, Pfadabhängigkeiten und institutionelle Arrangements. Wenn man davon ausgeht, dass Prozesse des sozialen Wandels auf der gesellschaftlichen Makroebene mehr oder weniger alle Politikbereiche und policys beeinflussen, stellt sich die Frage nach der Generalisierbarkeit der Theorien der politischen Steuerung (bzw. der der Governance als der um Akteure der Zivilgesellschaft erweiterten Form politischer Gestaltung). Das soll an den Beispielen der Sozialpolitik und Medienpolitik – zwei völlig unterschiedliche Politikfelder – diskutiert werden. Als Fazit kann festgehalten werden, dass eine Theorie politischer Steuerung nur im Bereich bestimmter Politikfelder sinnvoll ist.