Popvisionen, Links in die Zukunft.
Abstract:
So ungleich wie heute waren die Popjünger noch nie. Das Diktum der neunziger Jahre, dass jeder eine Minderheit sei, ist im Pop auf ganz eigentümliche Weise wahr geworden: Jeder gehört einem anderen Stamm an, befolgt andere Spielregeln, hört andere Musik. Nur eines scheinen alle nach wie vor gemeinsam zu haben: Sie hängen an den alten Popmythen: Ablehnung des Spießertums, Lust auf Freiheit und ein unbändiger Erlebnishunger - im Netz und außerhalb des Netzes. Was aber stiftet in Zeiten der Globalisierung und Individualisierung Einheit im Pop-Dschungel? Wie werden kulturelle Differenzen vermittelt, wie fein sind die Unterschiede geworden? Welche theoretischen Konsequenzen hat die Entdeckung des einenden Prinzips der Distinktion?
Dieser Eintrag ist freigegeben.
