Rudolph, Carsten J.:
Transformation eines technischen Systemmodells auf der Basis der Systemtheorie der Technik nach Ropohl in eine Simulations- und Modellierungs-Umgebung
Duisburg, Essen, 2006
Dissertation2006Maschinenbau
Fakultät für Ingenieurwissenschaften » Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Titel:
Transformation eines technischen Systemmodells auf der Basis der Systemtheorie der Technik nach Ropohl in eine Simulations- und Modellierungs-Umgebung
Autor(in):
Rudolph, Carsten J.
Betreuer(in), Doktorvater:
Haupt, Wolfgang
Erscheinungsort
Duisburg, Essen
Erscheinungsjahr
2006
Umfang
136 Bl. : graph. Darst. + 1 CD-ROM (12 cm)
URN:
DuEPublico ID:
Signatur der UB
Notiz:
Duisburg, Essen, Univ., Diss., 2006

Abstract:

In dieser Arbeit wird ein Konzept vorgestellt, das die technische Handlungskompetenz von Schülern und Studenten nachhaltig fördern soll. Mit Methoden des systematischen Transformierens eines abstrakten in ein konkretes Systemmodell auf der Basis einer Simulations- und Modellierungs-Umgebung (SiMo-Umgebung) lernen die Schüler oder Studenten das gezielte Analysieren von technischen Systemen und deren Funktionalitäten kennen. Im Anschluss haben sie die Möglichkeit, weitere Kenntnisse über das Verhalten des selbst erstellten Systems zu gewinnen und das System zu modifizieren und zu erweitern. Das im Folgenden beschriebene Konzept basiert auf der Systemtheorie der Technik nach Ropohl [Ropohl, 1999]. Das zu betrachtende technische System wird in mehreren Schritten von der abstrakten Darstellung in ein virtuelles technisches System transformiert, das simuliert und modelliert werden kann. Der erste Schritt ist die Erstellung eines abstrakten Systemmodells nach Ropohl ausgehend von einem realen technischen System. Dieses Modell wird in einem zweiten Schritt isomorph in ein Modell auf der Basis von UML (Unified Modeling Language) transformiert. Diese Transformation wird durch Benennung von Funktionen konkretisiert. Zu Beginn des dritten Schrittes wird das bereits erweiterte Modell isomorph in eine objektorientierte Programmiersprache1 transformiert. Anschließend wird es soweit konkretisiert und modifiziert, dass es zu einem virtuellem technischen System wird, das simuliert und modelliert werden kann.