KMU als Untersuchungsgegenstand der Steuerwirkungsanalyse.

In: Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship, Jg. 53 (2005) ; Nr. 1, S. 21-36
ISSN: 1860-4633
Zeitschriftenaufsatz / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Dieser Beitrag basiert auf folgender Hypothese: Eine Neukonzeption der Unternehmensbesteuerung
erfordert den Einbezug von KMU in die Steuerwirkungsanalyse. Die Neukonzeption
der Ertragsbesteuerung von Unternehmen erfordert, KMU in die Steuerwirkungsanalyse
einzubeziehen. Weil sich hierfür die in der Steuerwirkungsanalyse übliche Methode,
Steuerwirkungen vor dem Hintergrund eines vollkommenen Kapitalmarkts zu definieren,
nicht eignet, ist eine andere Ausrichtung der Steuerwirkungsanalyse notwendig. Diese
Steuerwirkungsanalyse umfasst die ökonomische Analyse der Unternehmenseignersachverhalte.
Diese Art der Analyse orientiert sich am Prinzip, gleiche Sachverhalte gleich
und ungleiche Sachverhalte ungleich zu besteuern. Die Festlegung, welche Sachverhalte
als gleich anzusehen sind, basiert hierbei auf Hypothesen bezüglich ökonomischer Muster.

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