Elschen, Rainer; Rojahn, Joachim:
Managment des Illiquiditätsabschlags : Der Einfluss von Analystencoverage
2009
In: Finanz -Betrieb, Heft 3, S. 137 - 143
Artikel/Aufsatz in Zeitschrift / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Titel:
Managment des Illiquiditätsabschlags : Der Einfluss von Analystencoverage
Autor(in):
Elschen, Rainer im Online-Personal- und -Vorlesungsverzeichnis LSF anzeigen; Rojahn, Joachim im Online-Personal- und -Vorlesungsverzeichnis LSF anzeigen
Erscheinungsjahr:
2009
Erschienen in:
Finanz -Betrieb, Heft 3, S. 137 - 143
ISSN:
Signatur der UB:
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Abstract:

Eingeschränkte Wertpapierliquidität erhöht das Risiko des Investors und resultiert daher c.p. in einem Bewertungsabschlag. Ein Emittent sollte folglich bestrebt sein, die Liquidität der eigenen Aktien zu erhöhen. Da die Liquidität der Unternehmensanteile von der Anteilsbesitzstruktur (mit- )beeinflusst wird, kann sie durch Kapitalmaßnahmen und die Informationspolitik des Emittenten aktiv gesteuert werden. Dabei kommen auf ineffizienten M ärkten Investor Relations zumindest als flankierende M aßnahmen zum Einsatz. Insbesondere die Kommunikation mit Analysten nimmt einen hohen Stellenwert in Investor Relations Aktivitäten ein. Den Emittenten interessiert, ob Analystenschätzungen ein geeignetes Instrument zur Steuerung der Liquidität der eignen Aktien sind. Der Beitrag untersucht daher, ob am deutschen Aktienmarkt eine positive Wirkung von Analystencoverage auf die anteilsspezifische Liquidität festzustellen ist. Die empirischen Befunde stützen die These, dass die Wertpapierliquidität mit steigender Analystenzahl zunimmt. Allerdings wird die Anzahl der Analysten maßgeblich von der M arktkapitalisierung des Emittenten bestimmt. Kleinere Emittenten, die selbst bei aktiver Informationspolitik nicht im Fokus der Wertpapieranalysten stehen, können dieses Dilemma durch den gezielten Einkauf von Coverage lösen. Dagegen äußern sich stark divergierende Einzelschätzungen -entgegen der Hypothese - nicht in einem Rückgang der Wertpapierliquidität.