Steiniger, Heike:
Überlebenszeiten von Patientinnen mit metastasierten Mammakarzinom, die in der Spezialambulanz der Inneren Klinik und Poliklinik (Tumorforschung) des Universitätsklinikum Essen behandelt wurden (Erstvorstellungszeitraum 1995-1999
Duisburg, Essen, 2009
Dissertation / Fach: Medizin
Medizinische Fakultät » Universitätsklinikum Essen » Klinik für Hämatologie
Titel:
Überlebenszeiten von Patientinnen mit metastasierten Mammakarzinom, die in der Spezialambulanz der Inneren Klinik und Poliklinik (Tumorforschung) des Universitätsklinikum Essen behandelt wurden (Erstvorstellungszeitraum 1995-1999
Autor(in):
Steiniger, Heike
Betreuer(in), Doktorvater:
Seeber, Siegfried
Erscheinungsort
Duisburg, Essen
Erscheinungsjahr
2009
Umfang
46 Bl.
DuEPublico ID
URN
Signatur der UB
Notiz:
Duisburg, Essen, Univ., Diss., 2009

Abstract:

Mit der hier vorliegenden Untersuchung erfolgte die retrospektive Ermittlung der Überlebenszeiten derjenigen Patientinnen, die sich zwischen 1995 und 1999 mit der Diagnose eines metastasierten Mammakarzinoms in der Spezialambulanz der Inneren Klinik (Tumorforschung) des Universitätsklinikums Essen erstmalig vorstellten und in der Folge behandelt wurden. Dabei wurden – wegen der oben beschriebenen unterschiedlichen Prognose - besonders die Unterschiede bezüglich des Hormonrezeptorstatus und des Metastasierungsmusters (ossär gegen viszeral) herausgearbeitet. Die mediane Überlebenszeit der Gesamtgruppe betrug 25 Monate bei einer 4-, bzw. 5-Jahresüberlebenswahrscheinlichkeit von 24,2 und 19,3%. In Fällen mit Hormonrezeptor-negativer Erkrankung betrug die mediane Überlebenszeit 19,3 Monate, die 4-, bzw. 5-Jahresüberlebenswahrscheinlichkeit lag bei 13,3 und 9,3%. Patientinnen mit initial hepatischer Metastasierung erreichten hingegen nur eine mediane Überlebenszeit von 23,6 Monaten bei einer 4- und 5-Jahresüberlebenswahrscheinlichkeit von 20,9, bzw. 11,9%. Die ermittelten Überlebenszeiten liegen damit geringfügig über denen, die in der neueren Literatur angegeben werden, obwohl etliche der neueren Medikamente (z.B. Trastuzumab bei Erkrankung mit Her2-Überexpression) für viele dieser Patientinnen noch nicht zur Verfügung standen.