Sind Externalitäten in jedem Fall zu internalisieren?

In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 125 (1989) ; Nr. 2, S. 189-194
Zeitschriftenaufsatz / Fach: Wirtschaftswissenschaften
Abstract:
Es wird untersucht, ob die positiven Effekte der Waldwirtschaft generell zu einem Marktversagen in der Waldwirtschaft führen. Es zeigt sich, dass die Existenz einer positiven Externalität nicht hinreichend für Marktversagen ist. Die hinreichende Bedingung lautet, dass die Externalität knapp ist. Diese Bedingung ist wohl nicht bei allen Externalitäten erfüllt, die ein Holzproduzent verursacht. So ist vermutlich der Grenznutzen der Erholungsexternalität der Waldwirtschaft Null, so dass in diesem Fall keine allokative Verzerrung vorliegen dürfte.

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