Hüning, Britta-Maria:

Einfluss von Blutennahmen aus einem Nabelarterienkatheter auf das zerebrale Blutvolumen und die zerebrale Oxygenierung bei sehr kleinen Frühgeborenen

Essen (2002), 78 Bl.
Dissertation / Fach: Medizin
Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät » Universitätsklinikum Essen » Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Medizinische Fakultät » Universitätsklinikum Essen » Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin » Klinik für Kinderheilkunde I/Perinatalzentrum
Roll, Claudia (Doktorvater, Betreuerin)
Fandrey, Joachim (GutachterIn)
Dissertation
Abstract:
Zerebrale Läsionen wie intraventrikuläre und periventrikuläre Blutungen und die periventrikuläre Leukomalazie sind wesentlich für spätere motorische und intellektuelle Entwicklungsstörungen Frühgeborener verantwortlich. In ihrer Genese spielt eine Instabilität der zerebralen Hämodynamik in den ersten Lebenstagen eine wichtige Rolle. Maßnahmen, die zu akuten Veränderungen der zerebralen Hämodynamik führen, sollten daher vermieden werden. Ziel dieser Arbeit war es, die Frage zu klären, ob eine Blutentnahme aus einem Nabelarterienkatheter (NAK) bei sehr kleinen Frühgeborenen zu Veränder-ungen der zerebralen Hämodynamik führt. Zur Messung von Veränderungen des zerebralen Blutvolumens und der zerebralen Oxygenierung wurde die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) eingesetzt. Sie nutzt die Transparenz biolo-gischer Gewebe für nahinfrarotes Licht und die Tatsache, dass im Hirngewebe nur wenige Chromophore in sich ändernden Konzentrationen vorliegen: oxygeniertes Hämoglobin (O2Hb), desoxygeniertes Hämoglobin (HHb) und die Cytochromoxydase. Durch Einsatz von Laserlicht 4 verschiedener Wellen-längen können Konzentrationsveränderungen dieser Chromophore gemessen und Veränderungen des zerebralen Blutvolumens und der zerebralen Oxygenierung (HbD) berechnet werden. Die Vorteile der NIRS liegen in der Nicht-Invasivität und der Möglichkeit der kontinuierlichen, bettseitigen Erhebung von Daten.

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