Gewalt gegen Frauen. Macht und Geschlecht als Instrumente einer feministisch-theologischen Analyse

Münster: Lit (1997) (Studien der Moraltheologie. Abteilung Beihefte ; 1), 129 Seiten
Buch / Monographie / Fach: Theologie
Abstract:
Die personalen, sexuellen und strukturellen Formen der Gewalt gegen Frauen, so die These dieses Buches, sind kein Randphänomen, sondern eine versteckte Massenerscheinung, sie sind nicht Normverletzung, sondern Normverlängerung. Mit einem aufmerksamen, sensibilisierten und kritisch geschärften Blick nimmt die Verfasserin dieses vielfach verschwiegene und verdrängte Phänomen wahr und fragt kritisch die in christlicher Theologie und Verkündigung herrschende Rede von Schuld und Verantwortung an und es wird eine neue Rede angemahnt. Theologische Ethik bedarf solcher Ansätze, wenn sie für das 21. Jh. als eine inklusive theologische Wissenschaft die Erfahrungen und Erkenntnisse beider Geschlechter berücksichtigen will.

Dieser Eintrag ist freigegeben.