Kreativität in der Informatik: Anwendungsbeispiele der innovativen Prinzipien aus TRIZ

In: Informatik 2000. Neue Horizonte im neuen Jahrhundert. 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik Berlin, 19. - 22. September 2000. / Mehlhorn, Kurt; Snelting, Gregor (Hrsg.)
1. Auflage, Berlin: Springer (2000), S. 108 - 120
ISBN: 3-540-67880-8
Buchaufsatz / Kapitel / Fach: Informatik
Abstract:
Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Fortgeschrittenenpraktikums, das die Untersuchung und Nutzung kreativer Aspekte in der Informatik zum Thema hat. Es ist eingelagert in eine laufende Doktorarbeit zur Konzeption und prototypischen Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems für die Patentanmeldung und -prüfung mit besonderem bezug zur Informatik (Willms, 1999) (Willms, Möbus, 2000). Patente werden für innovative Entwicklungen erteilt, die aus der Kreativität des Entwicklers hervorgehen. Es soll untersucht werden, mit welchen Methoden eine Patentanmeldung, die nicht erfinderisch genug ist, um ein Patent zu erhalten, kreativ verändert werden kann. In diesem Beitrag wird Fragen nachgegangen, was Kreativität ist, welche Rolle die Kreativität für das Patentwesen spielt und ob man bestehende Prinzipen des kreativen Problemlösens aus der Theorie des erfinderischen Problemlösens TRIZ auch in der Informatik wiederfindet bzw. diese anwenden kann, um neue Entwicklungen voranzutreiben. Ein Hauptziel dieses Beitrags liegt somit darin, die in TRIZ definierten innovativen Prinzipien anhand von Beispielen aus dem Informatikumfeld vorzustellen.

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