Nischenwirtschaft und Modernisierung: Reflektionen über das Verhältnis von Tradition und Innovation im chinesischen Wachstumsprozeß

Duisburger Arbeitspapiere zur Ostasienwirtschaft ; 30 (1996)

Dateibereich 5348

150,6 KB in einer Datei, zuletzt geändert am 31.07.2013

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
AP1996_30.pdf01.01.1996 00:00:00150,6 KB
Das Einleitungskapitel (zugleich ein Beitrag zur Festschrift Armin Bohnet zum 60. Geburtstag) des oben genannten Buches (siehe No. 29) setzt sich mit der Frage auseinander, inwieweit die chinesische Tradition ein Medium rascher wirtschaftlicher Modernisierung im Sinne der Erlangung internationaler Wettbewerbsfähigkeit sein kann. Ansatzpunkt ist die in China vieldiskutierte These Paul Krugman's, daß mit dem ostasiatischen Modell kein intensives Wachstum erreicht worden sei. In der Tat ist zu überlegen, warum in China stets autoritär-interventionistische Entwicklungskonzepte vertreten wurden, die sich explizit auch gegen traditionelle Strukturen (etwa im Familienunternehmen) richteten. Es wird die bewußt provokative These aufgestellt, daß mit den Importen westlicher Modernisierungskonzepte eine in der Qing-Zeit schon angelegte, autochthon chinesische Form der Moderne lange Zeit unterdrückt worden ist, die mit der heutigen, grenzüberschreitenden Dynamik des chinesischen Wirtschaftsraumes wieder zu Tage tritt.
PURL / DOI:
Lesezeichen:
Permalink | Teilen/Speichern
Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft
Stichwörter:
Krugman, Modernisierung, China
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
01.01.1996
Dateien geändert am:
31.07.2013
Medientyp:
Text