Ein "Dritter Weg" in Chinas Dörfern?: das "Aktien-Genossenschaftssystem" und die Transformation der ländlichen Unternehmen

Duisburger Arbeitspapiere zur Ostasienwirtschaft ; 31 (1997)

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Eine der herausragenden Besonderheiten der Wirtschaftsreform in China besteht ohne Zweifel darin, daß sie im ländlichen Bereich begann und dort eine rasche wirtschaftliche Entwicklung nach sich zog; dies schuf sehr günstige Bedingungen für eine weitere Beschleunigung des Übergangs zur Marktwirtschaft. Ein Phänomen verdient hier besondere Beachtung: Triebkraft der Reformen ist der nichtlandwirtschaftliche Sektor, und sind hier vor allem die ländlichen Unternehmen gewesen. Es sind diese Unternehmen, die Dreh- und Angelpunkt der Verschränkung von Transformation und Entwicklung in China sind: Viele Autoren haben inzwischen auf den wichtigen Punkt hingewiesen, daß der chinesische Weg zur Marktwirtschaft sich von demjenigen anderer sozialistischer Volkswirtschaften deshalb unterscheidet, weil er auch von einem weitreichenden Strukturwandel begleitet war. Dieser Strukturwandel findet im Kontext einer ausgeprägt dualistischen Volkswirtschaft statt, so daß die Abwanderung von Arbeitskräften aus der Landwirtschaft glei chzeitig das Wachstum marktwirtschaftlicher Bereiche in der Volkswirtschaft beschleunigte (Sachs/Woo, 1994, Kato, 1997).
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft
Stichwörter:
Aktien-Genossenschaftssystem, Volkswirtschaft, China
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
01.01.1997
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31.07.2013
Medientyp:
Text