Stille Föderalisierung oder kalte Desintegration?: zum institutionellen Wandel des chinesischen Steuerstaates

Duisburger Arbeitspapiere zur Ostasienwirtschaft ; 45 (1998)

Dateibereich 5331

257,8 KB in einer Datei, zuletzt geändert am 31.07.2013

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
AP1998_45.pdf01.01.1998 00:00:00257,8 KB
Eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Fragen des China der neunziger Jahre ist die Beziehung zwischen Zentrale und Regionen. Ursache ist die weit verbreitete Perzeption, daß zum einen sich die fiskalische Position des Zentralstaates stetig verschlechtert habe, und daß zum anderen die regionalen Disparitäten immer mehr zunähmen. Daraus leitet sich die Forderung ab, die redistributive Funktion der Zentralregierung wieder deutlich zu stärken und somit ihren Anteil am Sozialprodukt und an den gesamten fiskalischen Einnahmen spürbar zu erhöhen. Die Erfüllung dieser Forderung schien ein wesentliches Ziel der Steuerreform von 1994 gewesen zu sein, die ohne Zweifel eine der systematischsten und umfassendsten Reformmaßnahmen während des gesamten chinesischen Transformationsprozesses seit 1978 gewesen ist
PURL / DOI:
Lesezeichen:
Permalink | Teilen/Speichern
Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft
Stichwörter:
Steuern, China
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
01.01.1998
Dateien geändert am:
31.07.2013
Medientyp:
Text