Die deutsche institutionelle Infrastruktur in Japan: Aufgaben, Kompetenzen und Überschneidungen

Duisburger Arbeitspapiere zur Ostasienwirtschaft ; 47 (1999)

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Trotzdem die große Bedeutung Japans innerhalb der Weltwirtschaft in Deutschland seit langem erkannt und immer wieder in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt worden ist, sprechen die realen Entwicklungen im bilateralen Wirtschaftsverkehr bis heute eine andere Sprache. So stehen die Ausfuhren Deutschlands nach Japan in keinem Verhältnis zu dessen Marktpotential. Der Anteil Japans am Außenhandel der Bundesrepublik hat sich zwar seit 1985 von 1,5% auf 2,7% im Jahre 1996 erhöht, dennoch nehmen sich diese Zahlen im Vergleich bescheiden an, denn die Bedeutung Japans für die deutsche Exportwirtschaft liegt beispielsweise weit hinter der Bedeutung Japans für die USA (7,5%) oder die westeuropäischen Nachbarländer (5,4% bis 11,6%) zurück. Zudem kann das Außenhandelsdefizit mit Japan als chronisch bezeichnet werden. Zwar gelang wegen der beschriebenen Zunahme der deutschen Exporte eine Rückführung des Rekordminus von etwa 23 Mrd. DM der Jahre 1991 und 1992; aber auch im Jahre 1996 war noch ein Defizit von 12,9 Mrd. DM zu verzeichnen.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft
Stichwörter:
Export, Wirtschaft, Japan, Deutschland
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
01.01.1999
Dateien geändert am:
31.07.2013
Medientyp:
Text