Rückzug des Staates aus dem chinesischen Mediensektor?: Neue institutionelle Arrangements am Beispiel des Zeitungsmarktes Duisburger Arbeitspapiere zur Ostasienwirtschaft ; 56 (2001)

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Der Mediensektor als Wirtschaftsbranche weist einige Besonderheiten auf. Diese Besonderheiten sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Zum einen haben Inhalte von Massenmedien in gewisser Hinsicht den Charakter eines öffentlichen Gutes.2 Des weiteren treten die meisten Medienfirmen auf zwei Märkten auf. Neben dem Konsumentenmarkt für Medieninhalte bewegen sie sich in einem Markt, in dem sie ihre „Inhaltskunden“ bündeln und als Publikum an die Werbewirtschaft verkaufen. Medien sind Informations- und Werbeträger zugleich. Ein drittes Charakteristikum ist die gegenseitige Beeinflussung der beiden Märkte. Die Intensität, mit der Konsumenten ein Medienprodukt konsumieren, wird beeinflußt von der Menge der Werbung, die darin enthalten ist. Die Attraktivität der Konsumenten (-gruppe) für die Werbewirtschaft kann wiederum Einfluß darauf haben, wieviel eine Medienfirma bereit ist, in die Inhalte eines Medienproduktes zu investieren (Wildmann 1998: 2f.).
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft
Stichwörter:
Zeitungen, China, Medien
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
01.01.2001
Dateien geändert am:
31.07.2013
Medientyp:
Text