No. 14 (1997): Der westliche Universalitätsanspruch aus nicht-westlicher Perspektive

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"Universalität ist machbar, Herr Nachbar", wäre eine griffige Formel, um den Tenor des vorliegenden Beitrages kurzund bündig zu fassen. Denn es geht im folgenden nicht darum, die Kritik am westlichen Universalitätsanspruch in heftigumstrittenen Bereichen wie dem der Menschenrechte, der Modernisierung oder Demokratisierung unreflektiert zuübernehmen; genauso wenig geht es darum, den westlichen Universalitätsanspruch kompromißlos zu verteidigen.Vielmehr basiert die Argumentation auf der Prämisse, die Notwendigkeit von Universalismen als Orientierungshilfen fürdas menschliche Verhalten nicht in Frage zu stellen. - Sehr wohl ist hingegen nach dem geeigneten Weg zu fragen, derzu Universalismen führt, die von einer internationalen ("globalisierten") Gesellschaft akzeptiert und adaptiert werdenkönnen, mithin einem Weg, der zur Formulierung von Werten und Interaktionsnormen führt, deren universalerGültigkeitsanspruch nicht mehr zur Disposition steht, weil ihm ein internationaler, interkultureller Dialog zugrundeliegt.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften » Institut für Politikwissenschaft
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 320 Politik
Stichwörter:
Universalitaetsanspruch, Menschenrechte, Demokratie, Westliches Wertesystem
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
06.07.1997
Dateien geändert am:
06.07.1997
Medientyp:
Text