No. 6 (2001): Die Rolle der Civil Society für die Konsolidierung der Demokratie in Südkorea

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Die koreanische Gesellschaft befindet sich gegenwärtig in der Phase des Übergangs von einer delegativen zu einer partizipatorischen Demokratie, der - nach der Wirtschaftskrise mit der Einleitung eines Demokratisierungsprozesses durch die neue Regierung - von NGOs starke Impulse verliehen wurden. Auf der Grundlage einer traditionellen Vertretung der Volksinteressen gelang es diesen Organisationen, die demokratischen Defizite in politischen Institutionen (Parteien, Parlament) öffentlich zu problematisieren und konkrete Schritte zur Behebung zu unternehmen. Auf diese Weise ermöglichte der Zusammenschluss der NGOs zu einem landesweiten Netzwerk die „Vertreibung korrupter Politiker“ im Rahmen der Verfassung. Der Boden für die notwendige Transformation des restringierten binnenpolitischen Blicks zur Globalität des politischen Diskurses wurde auf den internationalen NGO-Konferenzen in Seoul und Taegu bereitet. Von Korea kann ein Impuls für andere asiatische Länder ausgehen, dem Modell einer „Demokratie von unten“ zu folgen.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften » Institut für Politikwissenschaft
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 320 Politik
Stichwörter:
Civil Society, partizipartorische Demokratie, NGO, Globalisierung
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
06.07.2001
Dateien geändert am:
06.07.2001
Medientyp:
Text