Studienabbruch und Studienfachwechsel in der Mathematik :

Quantitative Bezifferung und empirische Untersuchung von Bedingungsfaktoren

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Der Studienabbruch wird derzeit vielfach sowohl in der öffentlichen Diskussion zur Verbesserung der Studienbedingungen als auch in der Forschung über Wissensprozesse bei Studierenden thematisiert. Die Studienabbruchquote wird vor allem als ein wichtiger Indikator für die Attraktivität und Effektivität der akademischen Ausbildung und somit für die Leistungsfähigkeit des tertiären Bildungssektors angesehen. In einer Zeit, in der sich die Entwicklung hin zu einer wettbewerbsorientierten Hochschullandschaft vollzieht, kommt der Forderung nach einer Erhöhung der Studienerfolgsrate und einer parallelen Senkung des Studienabbruchs besondere Aufmerksamkeit zu. Um dieses Ziel zu erreichen, muss zum Einen das Ausmaß des Studienabbruchs exakt quantifiziert werden können und zum Anderen müssen die Motive und Ursachen identifiziert werden, die zu einer Aufgabe des Studiums führen. Diese beiden Gesichtspunkte bilden die Grundlage der vorliegenden Dissertation, in der sich mit dem Studienabbruch und Studienfachwechsel in mathematischen Studiengängen befasst wird. Zuerst wird mit Hilfe von Daten des Statistischen Bundesamtes der Studienabbruch in der Mathematik quantitativ beziffert. Über einen prospektiven Ansatz wird die sogenannte Studienfachwechselquote definiert, die angibt, wie viele Studienanfänger eines Studienfachs in einer vorher festgelegten Prüfungsgruppe das n-te Fachsemester erreichen. Parallel dazu werden über einen retrospektiven Ansatz Erfolgsquoten auf Basis von Absolventenjahrgängen bestimmt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich besonders viele Studierende in der Studieneingangsphase exmatrikulieren. Eine Fallstudie an der Fakultät für Mathematik der Universität Duisburg-Essen liefert ähnliche Befunde. Neben diesem quantitativen Teil der Arbeit wird eine Modellvorstellung des Übergangs von Schule zu Hochschule (Secondary-Tertiary-Transition) in mathematischen Studiengängen entwickelt und anhand eines Fragebogens an Studienanfängern der Mathematik an den Universitäten Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund getestet. Dabei wird sich auf Faktoren beschränkt, die durch die Schulen und Hochschulen beeinflusst werden können. Die Auswertung dieses empirischen Teils ergibt, dass sich die Studienanfänger vier verschiedenen Gruppen mit unterschiedlich hohen Studienabbruchrisiken zuordnen lassen.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Fakultät / Institut:
Fakultät für Mathematik » Didaktik der Mathematik
Dewey Dezimal-Klassifikation:
500 Naturwissenschaften und Mathematik » 510 Mathematik
Stichwörter:
Studienabbruch, Studienfachwechsel
Beitragende:
Prof. Dr. Törner, Günter [Betreuer(in), Doktorvater]
Prof. Dr. Rösken-Winter, Bettina [Gutachter(in), Rezensent(in)]
Prof. Dr. Halverscheid, Stefan [Gutachter(in), Rezensent(in)]
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
Dissertationen / Dokument veröffentlicht
Datum der Promotion:
11.06.2012
Dokument erstellt am:
14.06.2012
Promotionsantrag am:
24.11.2011
Dateien geändert am:
14.06.2012
Medientyp:
Text