Report Nr. 74 - Neue Kriege und traditionale Konfliktbearbeitung

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Ein Paradoxon der 'neuen' Kriege besteht darin, dass wesentliche Merkmale ihrer „Neuheit“ aus einer Kombination von modernen und vor-modernen traditionalen Gewaltursachen, Motiven und Konfliktaustragungsformen resultieren. Dieser hybride Charakter vieler zeitgenössischer Gewaltkonflikte legt es nahe, sowohl zu ihrer Prävention als auch zu ihrer Beendigung und zur Friedenskonsolidierung auf eine Kombination von modernen und traditionalen Akteuren und Verfahren zu setzen. Im vorliegenden Beitrag wird das krisenpräventive und friedenskonsolidierende Potenzial traditionaler Komponenten in Hinblick auf die Chancen einer Bewältigung zeitgenössischer Gewaltkonflikte ausgelotet. Zu diesem Zweck werden zunächst Idealtypen der Gewaltkontrolle und Konfliktbearbeitung sowie der Zusammenhang von schwacher und zerfallender Staatlichkeit einerseits und „neuen“ Kriegen andererseits skizziert. Sodann wird an Hand einiger Fälle dem Zusammenwirken von modernen und traditionalen Elementen in heutigen Gewaltkonflikten nachgespürt, und es wird an einem Fall die Wirksamkeit traditionaler Konfliktbearbeitung heraus gearbeitet. Schließlich werden Grundzüge, Stärken und Schwächen traditionaler Konfliktbearbeitung dargelegt.
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Dokumententyp:
Veranstaltungen, Tagungen, Ereignisse » Projektbericht, Report, sonstiger Bericht
Fakultät / Institut:
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften » Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 320 Politik
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
11.01.2012
Medientyp:
Text