Report Nr. 78 - Der Internationale Strafgerichtshof - Vorbote eines Weltinnenrechts?

Eine Studie zur Reichweite einer rule of law in der internationalen Politik

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Die Errichtung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) im Jahr 1998 galt in Wissen-schaft und Politik vielen als Zeichen einer zunehmenden Zivilisierung der internationalen Politik. Als ein neues Element globaler Staatlichkeit erschien das Gericht als weiterer Schritt in Richtung eines Weltinnenrechts. Die Vorzeichen haben sich umgekehrt: Das Völkerrecht ist mit dem Irak-Krieg in eine ernste Krise geraten. Am Beispiel des IStGH untersucht der vorliegende INEF-Report, inwieweit sich eine Institution des internationalen Rechts unter diesen Voraussetzungen behaupten und noch einen Beitrag zu Stärkung des Rechts leisten kann. Analytische Grundlage der Studie sind die drei grundlegenden Merkmale des Weltin-nenrechtsmodells von Jost Delbrück: die Objektivierung der Völkerrechtsordnung, die Erwei-terung des Kreises der Völkerrechtsobjekte und eine besser Durchsetzbarkeit internationalen Rechts. Sie bilden das Kriterienraster, mit dessen Hilfe bewertet wird, ob der IStGH tatsäch-lich als Ausdruck eines Weltinnenrechts gelten kann. Im Fazit schließt der Report mit einem Ausblick auf die Reichweite des Rechts in der internationalen Politik.
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Dokumententyp:
Veranstaltungen, Tagungen, Ereignisse » Projektbericht, Report, sonstiger Bericht
Fakultät / Institut:
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften » Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 320 Politik
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
11.01.2012
Medientyp:
Text