Report Nr. 83 - Medienpolitik in Post-Konfliktstaaten
Beiträge zum politischen Wiederaufbau am Beispiel von Afghanistan
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| report83.pdf | 06.01.2012 14:09:53 | 748,6 KB |
Das seit Jahren anhaltende Medienengagement in Bosnien, Kambodscha
und Afghanistan hat sein Ziel immer noch nicht erreichen können. Die von der
Internationalen Gemeinschaft finanzierten Medien sind unter den Einfluss verschiedener
Interessengruppen und ehemaliger Kriegsparteien geraten und erfüllen
nicht ihren Auftrag, sondern gefährden unter Umständen sogar den brüchigen
Frieden. Doch wie kann man Programminhalte lokaler Medienorgane
dem Einfluss nicht demokratisch legitimierter „pressure groups“ entziehen? In
diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob Medienfreiheit uneingeschränkt
ein wichtiger Aspekt der Friedenkonsolidierung sein muss, oder ob
die Friedenskonsolidierung nicht sogar eine kontrollierende Rolle des Staates
zum Zwecke der Konflikteindämmung erfordert. Welche konstruktive Rolle
kann der Staat beim Aufbau der Medienlandschaft einnehmen? Ist die Stärkung
der Zivilgesellschaft mittels unabhängiger Medien für Friedensprozesse in fragilen
Staaten konstruktiv oder destruktiv? Sollte der Aufbau von Medienlandschaften
innerhalb, oder außerhalb staatlicher Strukturen verfolgt werden?
Lesezeichen:
Dokumententyp:
Veranstaltungen, Tagungen, Ereignisse » Projektbericht, Report, sonstiger Bericht
Fakultät / Institut:
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften » Institut für Entwicklung und Frieden
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 320 Politik
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
06.01.2012
Medientyp:
Text
