Thesen zu theoretischen Ansätzen der Identitätsentwicklung von Frauen und ihre Kritik

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Es ist kein historischer Zufall, daß der Identitätsbegriff in der gegenwärtigen feministischen Theoriediskussion so aktuell ist. Er steht in der Tradition gesellschaftskritischer Sozialisationstheorien und hat seinen historischen Ursprung u.a. in der Sozialpsychologie George Herbert Meads. Zu Beginn der sechziger Jahre, also mit der Entstehung der Studentenbewegung, rückte der Identitätsbegriff wieder neu ins Zentrum der theoretischen Diskussion. Es war eine Zeit, in der sich - ausgehend von Amerika - eine kulturelle Bewegung entwickelte, die sich gegen die Beziehungslosigkeit, die Umweltzerstörung und den Verlust an Lebenssinn mit alternativen Kommunikations- und Lebensformen wandte. Auch die neuere feministische Theoriediskussion spiegelt eine historische Situation wider, in der zentrale Veränderungen für Frauen gesellschaftlich relevant geworden sind. Die öffentliche Diskussion um Frauenförderpläne, Quotenregelung und Frauenforschung ist ein Ausdruck dessen. An diese gesellschaftskritische Theorietradition möchte ich im folgenden anknüpfen, wenn ich verschiedene Thesen aus der theoretischen Debatte um die weibliche Identität kritisch beleuchte und hiermit Anregungen für eine weiterführende Diskussion gebe.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Zentrale Betriebseinheiten » Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH)
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 300 Sozialwissenschaften, Soziologie » 303 Gesellschaftliche Prozesse
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
27.02.2013
Medientyp:
Text
Quelle:
In: Schlüter, Anne (Hrsg.): Wohin geht die Frauenforschung?: Dokumentation des gleichnamigen Symposions vom 11. - 12. November 1988 in Dortmund Köln/Wien, Böhlau 1990 S. 51 - 66 ISBN 3-412-07989-8