Randomisierte klinische Interventionsstudie zum Einfluss von Walking und einer naturheilkundlichen Intervention auf Erschöpfung, psychologische und immunologische Parameter von Brustkrebsüberlebenden mit Tumorassoziierter Fatigue
Randomisierte klinische Interventionsstudie zum Einfluss von Walking und einer naturheilkundlichen Intervention auf Erschöpfung, psychologische und immunologische Parameter von Brustkrebsüberlebenden mit Tumorassoziierter Fatigue
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HINTERGRUND: Ein Drittel der Brustkrebsüberlebenden leidet nach erfolgreicher Krebstherapie unter einer anhaltenden Form der „Tumorassoziierten Fatigue“ mit mentalen, kognitiven und affektiven Anteilen der Erschöpfung und Auswirkungen auf Lebensqualität und Funktionen – bei unklarer, vermutet multifaktorieller Ätiologie. Moderates Ausdauertraining und psychologisch-edukative Interventionen werden für diese anhaltende Erschöpfungsform empfohlen. Randomisierte Studien fehlen. Eine Pilotstudie hatte die Erschöpfung von Brustkrebspatientinnen durch eine 10-wöchige naturheilkundlich-tagesklinische Intervention signifikant bessern können. FRAGESTELLUNG: Die randomisierte zweiarmige Interventionsstudie sollte klären, ob eine multimodal-naturheilkundliche psychoedukative Intervention, kombiniert mit Ausdauertraining, die anhaltende Erschöpfung Brustkrebsüberlebender und ihre Parameter stärker bessern kann als ein alleiniges körperliches Training. MATERIAL&METHODEN: Von den 64 randomisierten stärker erschöpften Brustkrebsüberlebenden konnten die Daten von 55 Patientinnen im Mittel knapp 3 Jahre nach Abschluss der Tumortherapie als Intention-to-treat-Population ausgewertet werden. Alle Patientinnen führten ein selbst-organisiertes moderates Walking-Training über 10 Wochen durch, randomisiert wurden 30 der Patientinnen dazu einmal wöchentlich Elemente der Ernährung, Entspannung, Bewegung, Stressbewältigung, Kneipp’schen Wasseranwendungen, der Eigenkompetenz und Achtsamkeit vermittelt. Erschöpfungsparameter, Lebensqualität, Funktionen und psychologische Parameter wurden vor, nach den Interventionen und drei Monate nach Interventionsende erfasst, Blutbild und Lymphozytensubgruppen vor und nach den Interventionen bestimmt.
ERGEBNISSE: Die naturheilkundlich-psychoedukative Intervention konnte Ängstlichkeit, psychologische Symptome und Schmerzempfinden signifikant stärker reduzieren. Das moderate Ausdauertraining bewirkte eine relevante Besserung von Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Kurzatmigkeit, der Lebensqualität und der Funktionen.
ERGEBNISSE: Die naturheilkundlich-psychoedukative Intervention konnte Ängstlichkeit, psychologische Symptome und Schmerzempfinden signifikant stärker reduzieren. Das moderate Ausdauertraining bewirkte eine relevante Besserung von Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Kurzatmigkeit, der Lebensqualität und der Funktionen.
| Dokumententyp: | Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation |
|---|---|
| Fakultät / Institut: | Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum |
| Dewey Dezimal-Klassifikation: | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit » 610 Medizin und Gesundheit |
| Beitragende: | Prof. Dr. Dobos, Gustav [Gutachter] Priv.-Doz. Dr. med. (TR) Erim, Yesim [Gutachter] |
| Sprache: | Deutsch |
| Kollektion / Status: | Dissertationen / Dokument veröffentlicht |
| Dokument erstellt am: | 26.06.2009 |
| Dateien geändert am: | 30.06.2009 |
| Promotionsantrag am: | 29.07.2008 |
| Datum der Promotion: | 20.04.2009 |
| Medientyp: | Text |
| URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:465-20090630-112901-7 |
| Bezug: |
3 Studienblöcke 2004-2006
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