Aktivierungspädagogik statt wohlfahrtsstaatlicher Dienstleistung? Das aktivierungspolitische Re-Arrangement der bundesdeutschen Kinder- und Jugendhilfe

Prof. Dr. Kessl, Fabian

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Aktivierungspolitik_statt_wohlfahrtsstaatlicher_Dienstleistung.pdf24.10.2008 11:23:11147,6 KB
Aktivierungspolitische Strategien bestimmen seit einigen Jahren die bundesrepublikanische Sozialpolitik. Eine zentrale Rolle spielt dabei die pädagogogische Re-Formatierung bisheriger Vorgehensweisen: Staatliche Unterstützung wird pädagogisiert. Im vorliegenden Beitrag wird diese Entwicklung am Feld der bundesrepublikanischen Kinder- und Jugendhilfe illustriert. Damit wird deutlich, dass aktivierungspolitische Strategien keineswegs, wie oft angenommen, auf den Bereich der Arbeitsmarktpolitik und der damit verbundenen (Jugend-)Berufshilfe beschränkt bleiben. Vielmehr durchziehen aktivierungspädagogische Strategien verschiedenste sozialpolitische Felder. Betrachtet man insbesondere die Soziale Arbeit, so fällt auf, dass sie aktivierungspolitischen Strategien nicht nur ausgesetzt ist, sondern vielmehr selbst aktiv solche veränderten sozialpolitischen Maßnahmen vorantreibt. Eine kritische Soziale Arbeit als Alternative zu einer solchen "Aktivierenden Sozialen Arbeit" müsste sich dagegen als Teil einer kritischen Sozialpolitik explizit politisch positionieren.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Bildungswissenschaften » Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik » Theorie und Methoden Sozialer Arbeit
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen » 379 Bildungspolitik und -finanzierung
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
10.12.2012
Medientyp:
Text
Quelle:
In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 52 (2006), Heft 2, S. 217-232