Die Welt vom Kopf auf die Füße stellen - soziale Verantwortung und soziale Unternehmungen als Grundlage einer globalen Politik der Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Stark, Wolfgang

Dateibereich 20844

276,85 MB in 2 Dateien, zuletzt geändert am 15.10.2008

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
VomKopfAufDieFuesse_Ulm.rm15.10.2008 17:35:45273,31 MB
VomKopfaufdieFüsse_ulm.ppt15.10.2008 17:37:043,54 MB
Aufzeichnung des Vortrags von Prof. Wolfgang Stark (Labor für Organisationsentwicklung, Universität Duisburg-Essen) am Mittwoch, den 26. September 2007 im Rahmen der Herbstakademie 2007„Globalisierung und Nachhaltigkeit“ Universität Ulm, Oberer Eselsberg, Hörsaal 4/5 _____________________________________________________________
Prof. Dr. Wolfgang Stark Direktor des Labors für Organisationsentwicklung an der Universität Essen Die Welt vom Kopf auf die Füße stellen - soziale Verantwortung und soziale Unternehmungen als Grundlage einer globalen Politik der Nachhaltigkeit Seit vielen Jahren werden Menschen in Armutssituationen - je nach Blickwinkel - als Opfer oder als Belastung angesehen. Konsequent ist es dann, Arme zu unterstützen oder zu versuchen, Armut auszurotten. Über 50 Jahre Erfahrung der Armutsbekämpfung auf nationaler und internationaler Ebene zeigen aber auch die Grenzen dieser Versuche. Was wäre wenn... Menschen in Armutssituationen nicht als Opfer oder als Belastung angesehen werden, sondern mit ihren Potenzialen und Möglichkeiten? Der Friedensnobelpreisträger 2006, Mohammed Yunnus, hat diesen Gedanken in seine Grameen-Bank für arme Menschen umgesetzt. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler Stuart Hart (Cornell University) und C.K. Prahalad (Univ. of Michigan) haben darauf mit ihrem "base of the pyramid"-Ansatz aufmerksam gemacht: mehr als 2/3 der Menschheit haben weniger als zwei Dollar am Tag zur Verfügung. Damit werden riesige Potenziale der Teilhabe an der Gesellschaft nicht genutzt - weil unser wirtschaftlich geprägtes System diese Teilhabe gar nicht zulässt. In den letzten Jahren finden sich vermehrt Ansätze des "empowerment" auf globaler gesellschaftlicher Ebene, durch die ermutigende Beispiele sozialer Unternehmungen entstehen. Lässt sich dieser Gedankengang nicht nur auf sog. "Entwicklungsländer", sondern auch auf sich verändernde westliche Gesellschaften wie der unseren anwenden? Gibt es Ideen jenseits von Almosen und 2. Arbeitsmarkt, die nicht nur eine andere wirtschaftliche Teilhabe an unserer Gesellschaft, sondern auch ein anderes Verständnis einer sozialen Wirtschaft ermöglichen?
Keine URN zugeordnet
Lesezeichen:
Permalink | Teilen/Speichern
Dokumententyp:
Veranstaltungen, Tagungen, Ereignisse » Tagungsbericht, Konferenzschrift, Ausstellung
Fakultät / Institut:
Fakultät für Bildungswissenschaften
Stichwörter:
soziale Verantwortung / soziale Unternehmungen
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
Lehr- und Lernmaterial / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
15.10.2008
Medientyp:
Video