Qualitätskontrollparameter an Erythrozytenkonzentraten

Retrospektive Datenanalyse aus 20 Jahren

Dateibereich 17860

965,3 KB in einer Datei, zuletzt geändert am 19.11.2012

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
DR8NEU.pdf19.10.2007 08:04:43965,3 KB

Dateibereich 17861

592,5 KB in 2 Dateien, zuletzt geändert am 19.10.2007

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
Abstract.doc19.10.2007 08:05:0222,5 KB
DR8-NEU!!!.DOC19.10.2007 08:04:53570 KB
Ausgewertet wurden die im Rahmen der Qualitätskontrolle am Zentrum für Transfusions-medizin Münster des DRK-Blutspendedienstes West archivierten Daten von Erythro­zyten­konzentraten der Jahre 1985-2004 (Volumen, Hämatokrit, Gesamthämoglobin, extrazelluläres Hämoglobin, Hämolyserate, Adenosintriphosphat, Leukozyten, Kaliumkonzentration, pH-Wert und Thrombozyten) unter besonderer Berücksichtigung der zeitlichen Zusammenhänge zu veränderten Aufbereitungsmethoden. Während eine Reduktion der Thrombozytenkontamination durch Abreicherung im Buffy Coat zunehmend auf unter 10% der Ausgangsmenge möglich war, gelang eine signifikante Leukozytenreduktion erst durch Einführung von Inline-Filtern. Eine in der Literatur hierdurch postulierte günstige Beeinflussung anderer Qualitätsparameter konnte nicht überzeugend dargestellt werden. Bei integrierender Betrachtung der erhobenen Qualitätsdaten über die Jahre bleibt fest­zuhalten, dass eine ausreichende Menge überwiegend voll funktionsfähiger Erythro­zyten jeweils zur Verfügung stand. Änderungen der Herstellungsverfahren hatten letztlich Änderungen unter­schiedlicher Gehalte an Plasma, Leukozyten, Thrombozyten oder der Lagerungslösung zur Folge. Ermöglicht werden längere Lagerungszeiten. Die Anforderungen an die Erythrozytenqualität werden mit den heutigen technischen Möglichkeiten auch bei längeren Lagerungszeiten erfüllt. Mögliche Bedeutungen und klinische Auswirkungen, wie in der Literatur beschrieben, werden diskutiert. Berücksichtigt man bekannte Lagerungsschäden und ihre Neben-wirkungen, ist eine Qualitätssteigerung möglich durch Erythrozytengabe nach möglichst kurzen Lagerungszeiten.
Lesezeichen:
Permalink | Teilen/Speichern
Dokumententyp:
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Fakultät / Institut:
Medizinische Fakultät » Universitätsklinikum Essen » Institut für Transfusionsmedizin
Dewey Dezimal-Klassifikation:
600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit
Stichwörter:
Bluttransfusion Blutkomponententherapie, Erythrozytenkonzentrat, Leukozytendepletion, Thrombozytenkontamination, Hämolyserate, Lagerungszeit
Beitragende:
Univ.-Prof. Dr. Müller, N. [Betreuer(in), Doktorvater]
Priv.-Doz. Dr. Dürig, Jan [Gutachter(in), Rezensent(in)]
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
Dissertationen / Dokument veröffentlicht
Datum der Promotion:
21.03.2007
Dokument erstellt am:
01.09.2007
Promotionsantrag am:
01.04.2006
Dateien geändert am:
19.11.2012
Medientyp:
Text