No. 70 (2006): Workshop Institutionen in der Entwicklung Ostasiens I - Offenheit und Geschlossenheit asiatischer Wirtschaftssysteme

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Das Diskussionspapier fasst die Ergebnisse eines Workshops zusammen, der den Prozess des Institutionenwandels in Ostasien zum Gegenstand hatte. Insbesondere geht es um das Zusammenspiel zwischen Bildungssystem und Arbeitsmärkten auf der einen und informellen Institutionen auf der anderen Seite. Die Grundthese der vorgelegten Beiträge ist, dass Religionen, Bildungssysteme, private und betriebliche Sozialisation informelle Institutionen prägen und so entscheidend auf Volkswirtschaften einwirken, gleichermaßen aber wirtschaftliche und gesellschaftliche Institutionen auf informelle Institutionen zurückwirken. Die Genese informeller Institutionen und deren Veränderung durch das jeweilige institutionelle Setting ist ein dynamischer Prozess, der statische Vorstellungen von Kultur als unangemessen kenntlich macht. Gleichwohl besitzen informelle wie formale Institutionen eine wichtige stabilisierende Funktion. Die Beiträge diskutieren die häufig geäußerte Vermutung, dass der ostasiatische Wirtschaftsraum eine besondere systemische Geschlossenheit besitze, und zeigen dabei die Wandelbarkeit formaler und informeller Institutionen auf.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Heft, Band
Fakultät / Institut:
Zentrale wissenschaftliche Einrichtungen » Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST)
Stichwörter:
Ostasien, Japan, informelle Institutionen, Institutionenwandel, Bildungssystem, Arbeitsmarkt
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
01.08.2006
Dateien geändert am:
07.12.2006
Medientyp:
Text